Die 4 fundamentalen Prinzipien für Erfolg im Krafttraining: Welches davon hast du bis jetzt ignoriert?

Oft genug sieht das Krafttraining von außen kompliziert aus, die Herausforderung scheint zu groß. Dabei kann man die ganze Sache, den Weg zum Erfolg im Krafttraining, auf vier einfache und leicht verständliche Ansagen runterkochen:

Prinzip 1: Machen

Es hilft nichts, du musst deinen Hintern vom Sofa bekommen und los legen. Ab ins Studio und Eisen gestemmt. Und wenn du das hier liest, gehörst du sicher zu den Leuten, die das schon getan haben. Brauchen wir also nicht drüber reden. Das “Prinzip: Machen” enthält aber noch eine andere Komponente:

Viel zu viele begeisterte Eisenfresser da draußen lassen sich von zu viel Information lähmen. Dank des Internets sind uns heute Informationen zu allen möglichen Themen in gigantischem Maße zugänglich. Als ich mit 16 Jahren das erste Mal ins Studio gegangen bin, hatte ich nur Arnold Schwarzeneggers “Das Große Bodybuilding-Buch”. Da hab ich halt gemacht was da drin stand. “Wird ja schon passen”, hab ich gedacht. Ich wäre froh gewesen, wenn ich die Blogs, Portale und eBooks gehabt hätte, die heute nur einen Klick weit entfernt sind.

Die Kehrseite dieser Informationsflut ist aber Unsicherheit. Und die hielt mich später in meiner Eisenkarriere fest im Griff.

Zu viele Meinungen, zu viele Informationen, zu viel “Das beste Programm der Welt”. Da tritt das Training auf der Stelle.

Ich hatte Angst, was falsch zu machen, die großen Fortschritte zu verpassen und wollte noch einen Trend mitnehmen um vorne mit dabei zu sein. Hätte ich einfach ein Programm genommen und damit durchgestartet, wäre ich viel weiter gekommen. Denn eins steht fest:

Das mittelmäßige Programm das du machst, ist um Welten besser als das perfekte Programm, dass du nie anfängst.

Lass dich also nicht beirren, leg los und mach!

Prinzip 2: Dranbleiben

Und das führt uns auch gleich zum nächsten Punkt: Beständigkeit. Wenn dein Programm dir Fortschritte bringt, dann halte den Kurs, bleib dabei und verzettel dich nicht mit “Programm-Hobbing” alle 4 Wochen. Zieh deine Nummer durch und bleib dran für 6 Monate, ein Jahr oder länger.

Denn im Kraftsport ist die einzig sinnvolle Einstellung, in Jahren zu denken. Vielleicht kannst du (vorallem wenn du mal über das Anfängerstadium hinaus bist) nur fünf Kilo im Monat bei deinen Übungen draufpacken. Klingt nicht umbedingt nach viel Holz. In einem Jahr aber sind das satte 60 kg.

Und stell dir vor was du in zehn Jahren erreichen kannst!

Und diese kleinen, wiederholten Schritte vorwärts, sind der andere entscheidende Aspekt der Beständigkeit. Nicht die großen plötzlichen, unglaublichen Sprünge – sondern jeden Tag, Stück für Stück, immer wieder an deinem Erfolg arbeiten, das ist was zählt.

Wenn es bei dir daheim aussieht wie sau und du einmal wie wild aufräumst, putzt und Müll beseitigst, dann nützt dir das zwei Wochen später auch nix mehr, wenn du vor der Glotze wieder zwischen Pizzakartons vergammelst.

Jeden Tag anständige Nahrung einkaufen, kochen und essen. Regelmäßig ins Training gehen, immer wieder informieren über Trainingsmethoden, immer wieder dein Wissen erweitern. Immer wieder alle Sätze und Wiederholungen mit dem vorgesehen Gewicht durchziehen, und, und, und.

All diese kleinen, beständigen Schritte summieren sich über die Zeit zu einem großartigen Ergebnis.

Wie du dich motivierst, wenn es mal schwerfällt all diese kleinen Schritte zu gehen, kannst du in unserem Gratis-eBook “Treib ihn an, deinen Schweinehund!  – 10 knallharte Motivationstechniken für deinen Erfolg” nachlesen.

Gib niemals auf, verliere nicht den Fokus, bleib dran!

Prinzip 3: Planen

Du hast angefangen. Und um dir das Dranbleiben leicht zu machen, brauchst du ein Ziel. Warum? Haben wir schon öfter durchgekaut. Nochmal kurz: Ein Ziel gibt dir eine Richtung, sorgt für Motivation und macht deinen Fortschritt meßbar. Um ihn auch wirklich messen zu können, musst du aber auch darüber Buch führen. Also fang an, ein Trainingstagebuch zu schreiben.

Aber dein ganzer Eifer und dein ganzes Durchhaltevermögen werden ins Leere laufen, wenn du keinen Plan hast, wie du dein Ziel überhaupt erreichen kannst. Also informier dich. Wenn ich oben geschrieben habe, dass du dich durch Informationsflut nicht lähmen lassen sollst, heißt das nicht, dass du dich nicht weiterbilden sollst.

Lerne, lese, frage, mach einen Plan – und dann setzt dein Wissen in die Tat um.

Dein Plan kann so einfach (oder so schwer) sein wie “Ich such mir einen Trainer”. Oder du wühlst dich durch die Trainingsliteratur da draußen (und schaust ab und zu noch auf unserem Blog vorbei) und suchst dir die Werkzeuge zusammen, die du brauchst um dein Ziel zu erreichen.

Sei nicht ziellos! Verschwende nicht deine Zeit! Hab einen Plan!

Prinzip 4: Steigern

Dieses Prinzip bildet die Grundlage für die Auswahl deines Trainingsprogramms und der Gestaltung deiner Periodisierung. Denn je besser du wirst, um so mehr Arbeit mußt du verrichten, um noch besser zu werden.

Sieh es so: Wenn du dich für fünf Minuten in die Sonne legst und deine Haut einen gewisse Bräune bekommt, dann wird dein Teint nicht dunkler, wenn du dich am nächsten Tag nochmal fünf Minuten in die Sonne legst. Deine Haut ist so dunkel geworden, dass fünf Minuten Sonne, ihr nichts mehr ausmachen. Um jetzt noch mehr Farbe zu bekommen mußt du mindestens sechs Minuten in die Sonne, sonst tut sich nix. Und genau so ist es mit deinem Training.

Dein Körper paßt sich der Beanspruchung, der du ihn aussetzt an (vorrausgesetzt, du überforderst ihn nicht und läßt ihm Zeit sich zu erholen). Du musst jetzt mehr arbeiten um bessere Ergebnisse zu erlangen. Wenn du Anfänger bist, dann reicht es, in jeder Trainingseinheit einfach die Gewichte leicht anzuheben. Aber später wirst du dich nach einer Trainingseinheit nicht mehr weit genug erholt haben, um dich in der nächsten gleich wieder steigern zu können. Du mußt evtl. auf ein Programm umsteigen, das wöchentliche Steigerungen vorschreibt. Und so geht es immer weiter.

Du kannst wie gesagt die Gewichte erhöhen, oder du haust mehr Sätze und Wiederholungen raus. Oder du gehst häufiger pro Woche ins Studio oder machst mehr Übungen in einer Trainingseinheit. Natürlich sollst du nicht alles auf einmal steigern. Wenn du einen guten Plan hast, wirst du wissen, wann du und wie du die Belastung am sinnvollsten erhöhst.

Arbeite mehr, werde besser, steigere dich!

Vier klare Ansagen

Fang an zu trainieren, nichts tun ist schlimmer als was falsch zu machen.

Bleib dran, steter Tropen höhlt den Stein.

Plane deinen Erfolg, such dir ein gutes Programm (z.B. die Eisenheldengrundausbildung), wisse, was du tutst.

Und mach mehr! Steigere deine Leistung.

Nur so wirst du langfristig mit Krafttraining Erfolg haben.

Hau rein,
Max.

Keine verdammten Ausreden mehr!

Trage jetzt deine E-Mail-Adresse unten ein und erhalte sofort das kostenlose Eisenhelden-Startpaket und regelmäßige Updates nur für E-Mail-Abonnenten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zurück