Diese 5 Tipps sorgen dafür, dass dein Training nicht den Bach runter geht, weil du den Spaß daran verlierst

Bei aller Ernsthaftigkeit, Disziplin und Leidenschaft, die nötig ist, um mit deinem Krafttraining Erfolg zu haben, darf eins nie zu kurz kommen: Es muss Spaß machen. Wenn du die Freude an der Sache verlierst, dann ist es auch ganz schnell vorbei mit dem Erfolg. Mit den folgenden Tipps kannst du vorbeugen, dass es erst gar nicht soweit kommt.

Spaß

1. Betrachte es realistisch!

Keinen interessiert, wieviele Kilos du beim Kreuzheben schaffst oder wie dick dein Oberarm ist, ok? Niemanden! Nicht deine Mama, nicht deinen Chef und auch nicht die Mädels an der Bar. Ehrlich! Und weißt du warum? Weil du mit Krafttraining keine Krankheiten heilst, keine Leben rettest oder zum Weltfrieden beiträgst.

Es ist nur ein Sport!

Für viele eine große Leidenschaft, ja! Ein großer Teil ihres Lebens, ja! Aber selbst für Weltklasse-Strongmen wie den Österreicher Martin Wildauer, der seine Brötchen als Angestellter im Bauamt verdient, ist Eisenstemmen im Grunde nur eins:

Ein Hobby!

Nur ein verdammtes Hobby. Also kannst du dich auch gleich locker machen und die ganze Sache entspannt angehen: Versau dir nicht den Tag, indem du dir die ganze Zeit Gedanken machst, weil du nicht das Gewicht geschafft hast, das du in deinem Trainingsplan veranschlagt hattest. Renn nicht die ganze Zeit rum und mach dir nen Kopp, weil die Kilos nicht so schnell hoch gehen wie du möchtest.

Das tötet nur die Freude.

Streng dich im Training an, hab ein Ziel und gib alles, wenns drauf ankommt. Aber lass das Eisen im Studio. Hab ein Leben neben dem Sport. Du weißt schon, so mit Familie, Freunden und Pizzaessen.

Lass das Training einen Aspekt deines Lebens sein, der dir Spaß macht, der dich erfüllt und dich besser macht. Aber lass es nicht dein Leben bestimmen.

2. Sei einfach gut!

Wenn du dann aber im Studio bist, dann hau richtig rein – keine verdammten Ausreden.

Denn wenn du in etwas gut bist, dann macht es dir auch Spaß.

Um gut zu sein, musst du dich anstrengen und immer mehr von dir erwarten. Der Maximalversuch beim Bankdrücken hat gerade eben nicht funktioniert? Dann durchatmen, wieder konzentrieren und nochmal ran an die Hantel – der Fehlversuch bedeutet nur, dass du es noch nicht geschafft hast.

Kämpf immer darum, ein besserer Athlet zu sein, als du es gestern warst.

Je konstanter und engagierter du trainierst, umso besser wirst du sein, und um so mehr wirst du dich aufs Training freuen. Denn du hast neue Rekorde in Aussicht.

3. Genieße deine Erfolge!

Glaub mir, ich weiß wovon ich rede, wenn ich sage, dass dieser Rat nicht so einfach umzusetzen ist: Wenn du auch nur einen Hauch von Leidenschaft für den Eisensport übrig hast, dann fühlst du dich, als wäre deine Leistung nie gut genug.

Riesiges Gewicht über den Kopf gestemmt? Schön, aber das war ja nur Standard. Da muss noch mehr gehen.

Die nächsten fünf Kilogramm warten schon, draufgepackt zu werden. Der Typ da drüben verwendet dein Gewicht zum Aufwärmen. Es fühlt sich an, als würdest du nie vorwärts kommen.

Aber das stimmt nicht! Erinnere dich daran, wo du angefangen hast und wie weit du schon gekommen bist. Wenn du ein Trainingstagebuch führst ist das sehr viel leichter umzusetzen als ohne. Es zeigt dir Schwarz auf Weiß, was du schon geleistet hast, zeigt dir deinen Ausgangspunkt und all die Erfolge, die du bis heute errungen hast.

Nimm dir ab und zu Zeit und blätter deine Aufzeichnungen durch. Mach dir klar, dass du hart gearbeitet hast und wie weit du schon gekommen bist.

Und wenn du mal wieder ein Gewicht bewältigst, das du vorher noch nie bewegt hast, dann freu dich, verdammt nochmal. Genieß den Moment des Sieges und gib dir selbst die Zeit, dich ein bisschen zu feiern!

4. Tob dich aus!

Ab und an musst du aus deiner Routine ausbrechen. Eisern deinem Trainingsplan zu folgen, diszipliniert jede Woche deine Trainingseinheiten runterreißen und bei jedem Satz alles geben ist die Basis für deinen Erfolg. Aber irgendwann wird’s zu viel.

Irgendwann muss mal was anderes her, sonst wird das Training nur noch zur Bürde und zur Qual.

Deshalb plan regelmäßig (auch gerne zusätzliche) Trainingseinheiten ein, bei denen du machst, was du willst, einfach weil es Spaß macht. Lass Dampf ab und hau wahnsinnige 20iger-Sätze mit den Kniebeugen raus. Oder trainier alle Maschinen im Studio durch, auch wenn du die Dinger (zu Recht) sonst nie anfasst. Geh raus in die Natur, renn Hügel hoch, schmeiß große Felsbrocken durch die Gegend und zieh Autos über den Parkplatz.

Lass deine Muskeln spielen, teste deine Kraft und tob dich aus!

5. Mess dich mit anderen!

Wie viel Eisen du bewegst, allein im Studio, ist zwar schön und gut und du hast immer den Wettstreit mit dir selbst, den Kampf, besser zu werden. Aber das ist oft genug ein wenig langweilig. Zumindest langweiliger, als wenn du deine Kraft im Vergleich mit jemand anderem beweisen musst. Das kann nämlich jede Menge Spaß und Aufregung in deinen Trainingsalltag bringen.

Zeig, was du drauf hast, messe dich mit anderen Athleten.

Du kannst dich für einen Kraftdreikampf, Strongman-Event oder zu Highland-Games anmelden und auf Wettkämpfe gehen und das wird deinem Training garantiert neuen Schwung geben: Nichts motiviert so wie ein fester Wettkampftermin. Du willst dich schließlich nicht blamieren. Aber offizielle Wettkämpfe müssen gar nicht sein:

Trommel in regelmäßigen Abständen deine Kumpels zu einer gemeinsamen Trainingseinheit zusammen, sucht euch ein paar Übungen raus und veranstaltet euren eigenen Wettkampf in eurem Studio oder irgendwo sonst, wo ihr Zugang zu Hanteln habt.

Klar ist es im Kraftsport manchmal gar nicht einfach, faire Wettbewerbe aufzuziehen, wenn verschieden schwere und verschieden erfahrene Athleten antreten. Aber auch das lässt sich lösen. Statt Maximalversuche macht ihr eben Übungen auf Wiederholungen und nehmt das Körpergewicht (oder einen Prozentsatz davon) als Gewicht auf der Hantel.

Wenn du z.B. 80 kg wiegst und zwei deiner Kumpel je 75 kg und 90 kg, dann macht einen Bankdrück-Wettbewerb und je nach eurem Trainingsstand legt ihr zwischen 75 und 100 % eures jeweiligen Körpergewichts auf (der Prozentsatz muss für alle natürlich gleich sein). Jeder hat fünf Minuten Zeit, so viele Wiederholungen zu machen, wie er schafft (mit Hantel ablegen und Pause machen).

Wenn ihr das regelmäßig macht, könnt ihr euch eine Rangliste aufbauen und habt immer wieder einen Wettkampftermin, auf den ihr euch freuen und hinarbeiten könnt. Du wirst sehen, das macht jede Menge Spaß und wird viel Abwechslung in dein Training bringen.

 

Lass es nicht zur Qual werden.

Ich hoffe, diese Tipps helfen dir weiter, auf lange Zeit Spaß und Freude an deinem Training zu haben, damit sich auch weiterhin die Scheiben auf deiner Hantel türmen.

Hau rein,
Max.

Keine verdammten Ausreden mehr!

Trage jetzt deine E-Mail-Adresse unten ein und erhalte sofort das kostenlose Eisenhelden-Startpaket und regelmäßige Updates nur für E-Mail-Abonnenten!

Kommentar (1)

  1. fitnesstyp 18. Mai 2015 um 08:44 Uhr

    Danke für die tollen tipps. Genau so mach ich das auch. Motivation ist maßgeblich kopfsache. Würde mich über eur Feedback zu http://www.fitnesstyp.de auch freuen. Beste grüße Fitnesstyp Eugen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zurück