Lernen wie ein Ei(n)senheld

Heute hat unser Freund Andy nochmal einen tollen Artikel für dich parat, den wir dir nicht vorenthalten wollen (hier findest du seinen letzten Artikel). Er zeigt dir, wie du in drei einfachen Schritten, die Lektionen, die du dir am Eisen aneignest auf Lernen und Prüfungen anwenden kannst.

Von uns für dich: Andy!

Damit es nicht nur mit der Urkunde vom Kraftdreikampf klappt, sondern auch mit dem Abschluss an der Uni, Gymnasium, Berufsschule usw. gibt es hier eine Anleitung, wie du in 3 Schritten deine Erfolge aus dem Kraftraum auf deine Klausuren überträgst:

1. Plane deinen Erfolg

Wenn du einen Powerlifting-Wettkampf hast, dann fängst du zunächst mit der Planung an. Ausgehend vom Termin hast du einen bestimmten Zeitraum der mit verschiedenen Trainingseinheiten gefüllt wird. Hierbei wird auf verschiedene Techniken und Intensitäten zurückgegriffen. Letztendlich ist alles darauf ausgerichtet, am Tag X eine möglichst hohe Leistung abzurufen.

Bei einer Klausur verhält es sich genauso. Du hast deinen Termin und eine bestimmte Zeitspanne bis dahin. Verschaffe dir also zunächst einen Überblick darüber, welche Themen du lernen musst. Beachte, was du im Kraftsport gelernt hast: Du kannst nicht jeden Tag alles geben. Denke auch an den Geburtstag von Oma, an die notwendigen Hausarbeiten, dein Krafttraining und andere zeitliche Aufwendungen, die sich nicht verschieben lassen und die wichtig für dich sind. Nun setze dir für jeden Tag realistische Ziele. Dabei sollst du dich nicht unterfordern, es darf ruhig anstrengend sein. Du solltest jedoch nicht schon am dritten Tag zwei Tage deinem Programm hinterher hängen. Wichtig ist: Plane schriftlich und hänge es dir über deinen Schreibtisch!

2. Trainiere was du leisten musst

Es ist selbstverständlich. Wenn du beispielsweise einen Wettkampf im Bankdrücken bestreiten willst, dann trainierst du Bankdrücken. Sicherlich werden auch andere Übungen eingesetzt, sie dienen aber der Unterstützung. Es würde jedoch keiner darauf kommen, sich ausschließlich mit Trizepsstrecken und Butterfly darauf vorzubereiten.

Studenten dagegen bereiten sich meist unspezifisch vor. Nehmen wir als Beispiel eine typische Klausur aus den Wirtschaftswissenschaften: Marketing. Hier muss meist allerhand Stoff verinnerlicht werden. Die meisten Studenten fangen gut an. Sie strukturieren ihre Unterlagen, tragen die wesentlichen Informationen zusammen und ergänzen ihr Wissen durch Literaturrecherche. In der spannenden Phase machen sie jedoch einen Fehler: Sie lesen. Stundenlang wird in der Bibliothek auf die Blätter geschaut und krampfhaft versucht, die Informationen immer wieder durchzulesen. Was wird aber in der Klausur verlangt? Hier müssen verschiedene Aufgaben schriftlich unter Zeitdruck gelöst werden, beispielsweise ein Modell erklärt. Genau das sollte in der Vorbereitung auch so trainiert werden. Denkt euch selber Aufgaben aus, nehmt euch eine Stoppuhr und versucht diese zu lösen – und zwar schriftlich bzw. so, wie es die Prüfung verlangt. Es ist wichtig, sich spezifisch vorzubereiten. Wenn wir etwas schriftlich erklären, gehen wir dabei anders vor als in einer mündlichen Prüfung. Vor allem aber muss der Kopf anders arbeiten als beim Lesen.

 3. Dokumentiere deine Fortschritte

Viele Sportler führen ein Trainingstagebuch. Darin notieren sie ihre einzelnen Trainingseinheiten, ihre Ernährung und weitere Informationen wie Schlafdauer. Es ist wichtig solche Parameter zu notieren. Vor allem der Trainingsfortschritt sollte immer im Auge behalten werden. Dies dient vorrangig 3 Funktionen:

Kontrolle: Liege ich momentan noch in meiner Planung?

Motivation: Was habe ich bisher geschafft?

Lerneffekte: Was lief gut und was lief schlecht?

Diese 3 Funktionen sollten sich auch in der Klausurvorbereitung zunutze gemacht werden. Es schadet nicht am Ende des Tages ein Fazit zu ziehen. Wichtig ist dabei, ehrlich zu sich selber zu sein. Vielleicht vergleicht ihr einfach eure Planung mit dem, was ihr erreicht habt. So könnt ihr schauen, ob ihr im Plan seid oder vielleicht doch mal eine nächtliche Kneipentour absagen müsst, um ein paar Überstunden zu machen. Schreibt euch vielleicht auch mal die Schlafzeiten o.Ä. auf und nutzt dies später, um zu erkennen, was gut funktioniert und was nicht.

 

Bleibt weiter dran – auch wenn es manchmal schwer ist.
mens fortis in corpore forti

Andy

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