Motivation: Der Kampf gegen den inneren Schweinehund

Der ewige Kampf. Der Kampf gegen sich selbst. Gegen den eigenen, inneren Schweinehund. Unser schlimmster Feind. Er hindert uns. Ständig. Jeden Tag. Wir alle kennen unzählige Situationen. Situationen, in denen der kleine Bastard gewonnen hat. Im Studium. Auf der Arbeit. Im Training. Unzählige Situationen. Wir sind ständig damit beschäftigt, uns neu zu motivieren. Mal gelingt es. Mal weniger. Ein Dauerthema.

Motivation findet nicht nur im Kopf statt. Es ist viel mehr das Zusammenspiel von unserem Geist und unserem Körper. Nur wenn beides im Einklang ist, können wir Dinge anpacken. Nur dann können wir motiviert an unseren Zielen arbeiten. Somit gilt es, Körper und Geist in Einklang zu bringen. Sich zu entspannen nach einem harten Training. Nach einer harten Woche. Sich Themen zu widmen, die uns ablenken und die uns Freude bereiten. Die unseren Horizont erweitern. Wichtig ist, dass wir die laute Welt um uns herum für einen Moment vergessen und uns ganz auf uns konzentrieren.

Wir brauchen Zeit für uns. Für unsere Lieben. Unser Geist und unser Körper müssen in Einklang sein.

Welche Arten von Motivation gibt es?

1. Intrinsische Motivation:
Bei der intrinsischen Motivation handeln wir aus innerer Überzeugung. Wir tun etwas, weil wir es wirklich wollen. Weil wir es selbst möchten. Aus unserem Inneren heraus.
Beispiel: Unser Training, unsere Hobbies, alles, was wir gerne tun.

2. Extrinsische Motivation:
Genau das Gegenteil zur intrinsischen Motivation. Wir handeln nicht aus eigener, innerer Überzeugung, sondern weil äußere Einflüsse wie z. B. eine Gehaltserhöhung uns antreiben. Dieser Art der Motivation ist zeitlich begrenzt. Die Gehaltserhöhung, die wir bekommen haben, treibt uns im ersten Moment an. Mit der Zeit wird sie aber selbstverständlich und unser Antrieb lässt nach.

„Wer etwas wirklich erreichen oder haben will, findet immer einen Weg.
Wer aber etwas nicht wirklich will, findet immer einen Ausweg (Ausrede).“
Sascha U. Heinzlmeier

“Aufschieberieties”, “Innerer Schweinehund”

Viele Namen. Immer das gleiche Problem. Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Wir gehen nicht den steinigen Weg. Wir gehen den, der einfach ist. Langweilig. Das Leben besteht nicht nur aus einer geraden Straße. Es besteht aus Kurven. Aus Kreuzungen. Aus Sackgassen. Aus Anstiegen. Wir fahren unseren Lebensweg. Wir sind Entdecker. Wir entdecken mit jedem Meter ein neues Stück Leben. Auf diesem Weg sind wir manchmal zu schnell, manchmal zu langsam unterwegs. Manchmal bauen wir auch Unfälle. Das gehört dazu. Wir kommen nicht ohne Schrammen, ohne Narben durch das Leben. Das sind Erfahrungen, die uns prägen. Aus denen wir Kraft und Stärke ziehen.

Wo soll ich nur anfangen?

Im Studium. Auf der Arbeit. Es läuft nicht. Es läuft einfach nicht. Es ist viel. Wirklich viel was du vielleicht aktuell leisten musst. DU musst es leisten. Es kann dir keiner Abnehmen. Keiner. Aber … Kein Verdammtes aber. Ein Beispiel: Du studierst. Machst dein Examen. Du lernst. Tag für Tag. Stunde um Stunde. Unglaublich viel. Du weist manchmal gar nicht, wo du anfangen sollst. Ich sage dir, es ist nicht wichtig, WO – wichtig ist, dass du ANFÄNGST. Dass du es tust. Du kannst es nicht aufschieben. Zeit wird nicht mehr. Zeit wird immer nur weniger. Du musst anfangen. Wenn du das tust, dann wirst du dir Stück für Stück das aneignen, was wichtig ist für dein Examen. Du musst dich durchkämpfen. Du musst deinen inneren Schweinehund besiegen.

„Beginne mit dem Notwendigen, dann tue das Mögliche – und plötzlich wirst Du das Unmögliche tun.“ Franz von Assisi

3 Tipps für mehr Selbstmotivation

Nummer 1: Neuer Weg
Versuche dir neue Wege, eine neue Sicht auf Altbekanntes zu ermöglichen. Blicke hinter die Dinge. Hinterfrage das Gewöhnliche. Hinterfrage das, was du seit Ewigkeiten kennst. Das weckt die Neugier. Das weckt den Forscher in dir. Du bekommst neue Impulse.

Nummer 2: Entspanne dich
Zielstrebigkeit, Fokussierung, Erfolg. Das sind alles sehr ehrenwerte Eigenschaften. Was bringt dir das aber, wenn du die Nächte durcharbeiten musst. Dein Körper nicht mehr kann. Dein Geist keine Energie mehr hat. Dein Körper keine Energie mehr hat.

Das Leben ist zu wertvoll. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. Schaffe dir deinen eigenen Raum zum Entspannen. Für mich ist es mein Training. 60 Minuten pure Entspannung. Köpfhörer auf. Kapuze hoch. Ab in meine eigene Welt. Danach ist meistens aller Ärger, aller Stress vergessen. Probleme scheinen nur noch halb so groß. Ich bin danach wieder bereit, Dinge zu erledigen.

Viele unserer Probleme sind in Wirklichkeit keine. Sie sind nichtig. Wir haben alles was wir brauchen. Versuche dir aus jeder Situation etwas Positives zu ziehen. Wachse daran.

Nummer 3: Denke Positiv
Höre damit auf, dir ständig einzureden das Du etwas nicht kannst. Dass du etwas nicht erreichen kannst. Dass es zu viel ist. Diese Denkmuster bringen uns keinen Schritt vorwärts. Sie hindern uns. Sie demotivieren uns. Das wollen wir nicht. Wir müssen uns selbst Einreden das wir es können. Wir müssen uns Mut zu sprechen. Wir müssen das Positive erkennen und uns bestätigen. Unser Unterbewusstsein wird die neuen Gedankenmuster annehmen und wir kommen leichter voran.

Wie bei allem, im Leben, im Training: Es hängt von einem Selbst ab, was wir daraus machen.

Daniel

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