Unser (Versuchs)Raum.

Nennt es wie ihr wollt. Sportstudio. Fitness-Center. Oder Neudeutsch Gym. Egal. Alles nur Wörter, die unseren Raum versuchen zu beschreiben. Für mich und für viele andere ist dieser Raum mehr. Mehr als andere Menschen darin sehen.

Einen Versuch diesen Raum zu beschreiben, seine Bedeutung für uns und was er aus uns macht:
Ich würde es als Lebens-Raum beschreiben. Ein Ort von Inspiration und Motivation. Von Hoffnung und Träumen. Von Zielen und Schritten. Von Versuchen und Misserfolgen. Von Versuchen und Erfolgen. Von Disziplin und Schwäche. Von Freund und Feind. Von Therapeut und Therapie. Von Metall und Eisen. Von Körper und Geist. Von Wille und Kraft. Von Leidenschaft. Aus unserem Raum ziehen wir Kraft.

Diese Wörter sind das Fundament für unseren Raum. Sie verschmelzen uns mit dem Raum.

Der Raum sieht für jeden anders aus. Jeden Tag verändert er sich. Es hängt von deinem Tag, von deiner Einstellung ab, wie du dem Raum gegenübertrittst. Was du erlebt hast. Manchmal ist der Raum pechschwarz. Manchmal hell und voller Licht. Wie dein Tag war, ist dem Raum egal. Er ist loyal zu dir. Er begegnet dir immer gleich.

Keiner zwingt uns, hinzugehen. Tag für Tag. Der Raum möchte nichts von uns. Er ist geduldig. Er wartet immer. Er ist da. Er ist bereit, wenn wir bereit sind. Wir wollen etwas von ihm.

Unser Raum ist getränkt in Schweiß. Voller Wiederholungen. Voller Erwartungen. Alles ist greifbar und fern zu gleich. Gebetsmühlenartig wiederholen wir unser Paradigma. Wiederholung. Schmerz. Wiederholung. Schmerz. Wiederholung. Stolz. Wir arbeiten hier. Hart. Hart an uns selbst. Aus dieser Härte lernen wir Lektionen für das Leben. Für uns.

Wir prüfen uns. Tag für Tag. Wir arbeiten an uns. Tag für Tag. Wiederholung um Wiederholung. Wir fallen. Wir stehen auf. Wir geben uns dem Raum hin.

Wie bei jeder Herausforderung im Leben gibt es Schwierigkeiten, Untiefen, Hindernisse, Frust und Verletzungen. In diesem Raum endet das Versuchen nie. Ein ständiger Prozess. Wir lernen hier Fortschritt. Fortschritt durch Fallen und Aufstehen. Ein Beispiel: Thomas Edison. Vor allem bekannt als Erfinder der Glühlampe. Er sagte einmal: “I have not failed. I’ve just found 10,000 ways that won’t work.”. Pure Inspiration. Jedes nicht funktionieren brachte ihn in Wirklichkeit ein Stück näher an sein Ziel. Darum geht es. Nicht jedes Ziel erreicht man direkt. Wir lernen aber, weiter zu gehen. Dranzubleiben. Alles zu geben, um dem Ziel näher zu kommen.

Auch Edison hatte seinen eigenen Raum, geprägt von Versuchen. Wie unserer.
Mit Sicherheit hatten unsere Räume sonst nicht viel gemein. Was unwichtig ist, weil sein Raum, seine Leidenschaft widerspiegelt, so wie unser Raum unsere Leidenschaft zeigt.

Unser Raum lässt uns in unser innerstes Blicken. Unsere Wünsche. Unsere Träume. Wir lernen über uns selbst. Unsere Blicke richten sich nach innen. Wir schalten alle negativen Geräusche der Welt aus und konzentrieren uns auf uns selbst. Wir kämpfen unseren Kampf. Wir stärken uns für das Leben.

Wiederholung um Wiederholung lernen wir uns kennen.

Ich würde mir wünschen, das mehr Menschen einen solchen Raum haben. Einen Raum, in dem sie für sich, für ihre Ziele arbeiten können. Einen Raum, der sie formt. Das muss kein Kraftsport sein. Jeder Mensch hat andere Leidenschaften. Andere Ziele. Gut so.

Schafft euch diesen Raum. Nehmt euch diesen Raum. Findet eure Leidenschaft. Findet sie.

Daniel

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